Über mich

4 Fakten über mich ... für Eilige

Name: Magdalena Gollner-Hollnbuchner, BA

Abschluss: Diplom in Design, 2014

Abschluss: Bachelor of Arts, 2018

Seltsame Angewohnheit: Isst vertieft und nickt dabei genussvoll, wenn sie der Geschmack überzeugt.


Eine kleine Nymphensage

Schon als Kind war es mein großer Traum mich mit dem Studium der Künste zu befassen. Damals schon war ich inspiriert von der Natur die mich umgab, wobei "umgab" hier ein sehr milder Ausdruck ist, es gab dort nichts außer Natur. Ich wuchs in einem kleinen Paradies in Weyer, Oberösterreich, auf, wo ich praktisch einen ganzen Wald samt Wildbach und Bergen für mich hatte. Dort spielten sich viele Abenteuer ab, allein und mit Freunden. Die Kraft, die die Schönheit der Natur verursacht, wollte ich fassen, begreifen und durch mich wirken lassen.

Um meinem Traum zu folgen, beschloss ich mit 15 in die Hauptstadt nach Linz zu ziehen, denn dort befand sich die Kunstschule meiner Träume. Wundervolle, prägende Jahre verbrachte ich an der HBLA für künstlerische Gestaltung und machte dort meinen Abschluss in Design.

Da es meine Freunde nach Wien zog, wollte ich mich auch in neue Gefilde wagen und tauchte in eine gänzlich andere Welt ein -Anthropologie, um die Welt mit neuen Augen sehen zu lernen. Während diesen sehr inspirierenden Studienjahren fühlte ich allerdings, dass etwas in mir sich nach kreativem Schaffen sehnte. So beschloss ich mich neben meinem bestehenden Studium, an der Universität für Angewandte Kunst für Vorlesungen und Seminare zu Typografie und Grafik Design anzumelden.

Genährt von den Einflüssen aus beiden Studien und meinem Gefühl folgend, begann ich mich intensiv mit Handschrift, Schönschrift und Kalligraphie zu befassen. Nach meiner Studienzeit, zog ich der Liebe wegen wieder nach Linz zurück und begann in die "erwachsene" Arbeitswelt einzutauchen. Ich bin beruflich viel gereist, war täglich im Kontakt mit KundInnen und durfte die Welt aus einer anderen Perspektive ein bisschen besser kennenlernen.

Den Schlüsselmoment oder Aha Moment für meine kreative Weiterentwicklung gab mir allerdings meine kurzzeitige, nebenberufliche Beschäftigung als Grafikerin in einer Werbeagentur.  Aus dieser Erfahrung gewann ich die Erkenntnis, dass mir die Arbeit am PC allein zu wenig authentisch ist. Ich wollte mehr Gefühl, mehr Eigenes in meine Arbeit einfließen lassen, mehr kreatives, spontanes Schöpfen, das Tun, das Handwerk fehlte mir.  Die Arbeit mit Pinsel, Feder und Tusche ist in dieser Hinsicht anspruchsvoller, sie ist vielschichtiger. Hierbei könnte mancher gegen-argumentieren, dass jeder Fehler sichtbar bleibt und viel mehr Aufwand betrieben wird. Doch was für manchen ein Fehler ist, zeugt vielleicht auch von Authentizität und Originalität. Und das mehr an Aufwand lohnt sich aufgewogen mit dem Mehrwert solcher handgearbeiteten Werke auf jeden Fall.

Kreative Energie bewegt sich fließend. Künstlerisches Handeln ist weniger Forcierung, als vielmehr geübtes Loslassen.

Der schöpferische Aspekt meiner Arbeit ist gepaart mit dem ewigen Balancieren von Wissen oder Können und Loslassen oder Erlauben. Und so balanciere ich nun so gut es geht und freue mich wenn ich mein Werkzeug und Know How auch für Ihren Auftrag auspacken darf.

Ihre Weyernymphe, Magdalena Gollner-Hollnbuchner


Weiterführende Links:

Gemeinde Weyer: http://www.weyer.at/
Stadt Linz: https://www.linz.at/
HBLA für künstlerische Gestaltung Linz: https://www.hbla-kunst.at/
Institut für Kultur- und Sozialanthropologie der Universität Wien: https://ksa.univie.ac.at/
Universität für Angewandte Kunst Wien: https://www.dieangewandte.at/